Das Museum Ludwig ist das Museum der Stadt Köln für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Das Museum unmittelbar hinter dem Kölner Dom beherbergt neben seiner Sammlung moderner Kunst das Agfa-Photo-Historama (eine Sammlung historischer Fotografie) und eine herausragende Kunst- und Museumsbibliothek. Im gleichen Gebäude befindet sich die Kölner Philharmonie. Das Museum verfügt über eine Ausstellungsfläche von rund 8000 m². Es ist eines der bedeutenden deutschen Museen für die Kunst der Gegenwart.
Das Imhoff-Schokoladenmuseum wurde am 31. Oktober 1993 von Hans Imhoff eröffnet. Es befindet sich im Kölner Stadtteil Altstadt-Süd auf der Rheinauhalbinsel. In der Ausstellung wird die gesamte Geschichte der Schokolade, von ihren Anfängen bei den Olmeken, Maya und Azteken bis zu den heutigen schokoladehaltigen Produkten und ihren Herstellungsmethoden gezeigt.
Das Museum zählt mit jährlich 5.000 Führungen und 600.000 Besuchern zu den Top Ten der Deutschen Museen. Das Museum braucht keine Zuschüsse, es trägt sich selbst. Dazu trägt auch eine eigene Marketingabteilung bei, die das Museum auch als Veranstaltungsort vermarktet.
Der Kölner Dom (offizieller Name Hohe Domkirche St. Peter und Maria) ist eine römisch-katholische Kirche in Köln und die Kathedrale des Erzbistums Köln. Die Kirchenpatrone sind Simon Petrus und Maria, die Mutter Jesu.
Die heutige Hohe Straße, im Zentrum der Innenstadt von Köln gelegen, verläuft zwischen dem sich im Norden anschließenden Wallrafplatz und der Straße Hohe Pforte im Süden. Sie ist 680 Meter lang und eine der meistfrequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands. Ihre Ursprünge liegen in der Römerzeit, denn ihr Vorläufer war die alte Nord-Süd-Römerstraße, der mittelalterliche Steinweg.
Das Kölnische Stadtmuseum ist ein Museum der Stadt Köln. Sein Sammlungsschwerpunkt ist die Kölner Stadtgeschichte. Es verfügt derzeit über rund 300.000 Objekte, von denen durchschnittlich rund 5.000 ausgestellt werden. Jährlich kommen zwischen 600 und 1.000 weitere hinzu.
Eröffnet wurde das Museum am 14. August 1888. Es befand sich zunächst in der Hahnentorburg und der Eigelsteintorburg. Ab 1927 wurde die Sammlung zunächst auf der rechten Rheinseite in der ehemaligen Kaserne der Deutzer Kürassiere untergebracht. Ab 1958 wurden die umfangreichen Sammlungsbestände zur Kölner Stadtgeschichte im Zeughaus untergebracht (vormals seit 1919 das Finanzamt). Die preußische Wagenhalle des Zeughauses wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut. In den nächsten Jahren wird hier nach der heutigen Nutzung als Parkplatz ein Erweiterungsbau entstehen.
Die Präsentation ist nicht chronologisch, sondern nach Einzelthemen gegliedert und stammt im Wesentlichen aus den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Aus räumlichen Gründen bleiben wesentliche Teile der Kölner Stadtgeschichte unzureichend oder gänzlich unbehandelt. Eine Neukonzeption ist geplant.
Cologne Pride (von Engl. Cologne "Köln" und pride "Stolz, Selbstwertgefühl") auch ColognePride, veraltet CSD Köln, ist der Name der in Köln jährlich durchgeführten Demonstrationsparade mit Rahmenveranstaltungen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellenen und Transgendern.
Veranstaltet wird die Cologne Pride seit 1991 vom Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. (KLuST). Die Parade zum Cologne Pride findet am ersten Sonntag im Juli statt und bildet damit eine Ausnahme zu den übrigen CSD-Paraden in Deutschland, die samstags stattfinden.
Das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln (RGM) ist das Amt für Archäologische Bodendenkmalpflege des Kölner Stadtgebietes und Archäologisches Museum und damit das Archiv des materiellen Erbes der Vorgeschichte sowie der römischen und fränkischen Epochen. Das RGM wurde 1990 erster Ausstellungsort der Landesausstellungen Archäologie in Nordrhein-Westfalen und ist auf Europäischer Ebene Mitglied des Museumsverbundes Europa Romana.[1] Es betreut derzeit im Zuge des Baus der städtischen Nord-Süd Stadtbahn das größte Ausgrabungsfeld Europas.[2] Als Forschungsstätte arbeitet das RGM unter anderem mit dem Archäologischen Institut, dem Institut für Altertumswissenschaft und den Forschungsstellen Dendrochronologie und Archäobotanik der Universität Köln zusammen, mit der Fachhochschule Köln in den Bereichen Restaurierung und Visualisierung.